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Der Nikolaus besucht die Trittauer Kinder.
Für 2 Tage ist am 1. Advent der Platz rund um die Trittauer Martin-Luther Kirche durch den Nikolausmarkt belegt. Schausteller und Kunsthandwerker zeigen und verkaufen ihre Erzeugnisse. Beheizte Imbisshallen, Wurstbuden und Punschstände sorgen dafür, dass die Besucher weder Hunger noch Durst leiden und auch nicht frieren müssen. Diverse Veranstaltungen der GGT lockern den Nikolausmarkt auf, der Nikolaus selbst erscheint und verteilt Geschenke und die Besucher können auf einer großen Weihnachtstombola Preise gewinnen.
Die evangelisch-lutherische Kirche unterstützt diese Veranstaltung und führt in der Kirche Konzerte und Gottesdienste im Rahmen des Nikolausmarktes durch.
Was wissen die Menschen eigentlich über den Nikolaus, der seinen Namen für den Weihnachtsmarkt der GGT gern hergegeben hat ?
Das bin ich - Euer Nikolaus.
Lassen wir ihn doch selbst sprechen :
Geboren wurde ich um das Jahr 280/286 in Patra, das ist eine Stadt die ungefähr 60 Kilometer von meiner späteren Bischofsstadt Myra entfernt ist. Früher war Patra eine kleine Stadt. Jeder kannte Jeden. Schon dort war ich sehr bekannt.Um das Jahr 350 nach Christus war ich Bischof von Myra, dem heutigen Demre (oder auch Kale) in der Türkei. Heute stehen dort noch Reste einer alten und schönen Nikolauskirche.
Viel wissen die Menschen leider nicht von mir. Sie kennen mich als den "liebenswerten Nikolaus", als "Freund der Kinder", "Patron der Gefangenen" und als "Helfer in der Not". Und die Menschen haben Recht damit.
Es gibt viele Geschichten, die von meinem Leben erzählen. Ihr kennt sicherlich einige davon.
Wie ihr wisst, geht das Leben der Menschen eines Tages zu Ende. So war es auch mit meinem Leben auf der Erde. Gestorben bin ich um das Jahr 351 in Myra in der Martyrionkirche. Dort war ich auch begraben. Viele Menschen sind zu meinem Grab gekommen und haben gebetet. Sie haben sich an die wunderbaren Dinge aus meinem Leben erinnert und baten um meine Hilfe. Diese Kirche war bald zu klein und die Menschen bauten eine größere und schönere Kirche, der sie meinen Namen gaben. Und was denkt Ihr? Konnte ich diese Menschen alleine lassen?
Nein, natürlich nicht. Jedes Jahr darf ich in verschiedenen Gestalten zu den Kindern und Erwachsenen kommen und ihnen eine Freude bereiten. So wird bei den Menschen mein Andenken bewahrt. Ja, ich bringe Freude. Wenn Euch Mama, Papa, Oma oder Opa erzählen, dass ich die Kinder für ihre bösen Taten bestrafe, dann stimmt das nicht! Der Nikolaus ist ein lieber und guter Mann, und das wird auch immer so bleiben.
Hier erfahrt Ihr mehr über mich.